
05.05.2016 – Ein frischer Donnerstagmorgen, der jedoch gutes Wetter erahnen ließ, weil um kurz nach 10:00 Uhr, als wir in Richtung Kirche gingen, die Sonne schon kräftig schien und den Kirchplatz in helles Licht tauchte.
In der Kirche angekommen, wurden die Gitarren gestimmt, die Noten bereitgelegt, die Klarinette »warmgespielt« und nach kurzer Vorbereitungszeit das erste Lied angestimmt.

Wir sangen und spielten alle Lieder kurz durch, Bild oben, um sie den eintreffenden Gemeindemitgliedern vorzustellen; Reinhard verwies auf das Liedblatt, welches für alle auf den Plätzen auslag.
Als das Geläut einsetzte, verstummten wir und warteten auf dessen Ende.
Wir begannen mit dem Vorspiel zu »Tell it on the Mountain«, mussten jedoch gleich währenddessen unterbrechen, da sich einige Personen am Südeingang der Kirche laut unterhielten und den Liedvortrag störten. Die anwesenden waren zunächst erstaunt über das, was da vor sich ging, merkten aber nach und nach, dass dies zur Eingangs-Spielszene gehörte; also so sein sollte. Der Himmelfahrtsgottesdienst hatte begonnen.
Wir umrahmten nach der Begrüßung die Lesung des Psalms 47 eingangs mit »Herr, dein Name sei erhöht« und am Ende mit der englischen Version »Lord, I lift your name on high«.
Zur weiteren musikalischen Mitgestaltung des Gottesdienstes folgten noch sieben Lieder der Kirchenband. Die Gemeinde wurde stets eingeladen, mit Hilfe des Liedblattes kräftig mitzusingen.
Am Ende bedankte sich Pfarrer Eckhard Becker für unsere Mitwirkung und die Gemeinde spendete Applaus. Wir sangen und spielten das Ausgangslied: »Es geht ohne Gott in die Dunkelheit«, aber kaum jemand schickte sich an die Kirche zu verlassen; wir mussten noch eine Zugabe spielen.


Danach packten wir zusammen und begaben uns ebenfalls nach draußen, wo laut Programm »Rund um die Kirche« noch so einiges geboten wurde, Bild 3. Neben Getränken und Speisen, sowohl herzhaft als auch süß, wurden alle von den Klängen des Musikvereins Immenhausen, Bild 4, unterhalten. Allerlei Kinderaktionen und eine Tombola rundeten das Ganze ab. Bei bestem Sonnenschein ließ es sich einen ganzen langen Nachmittag vor der Kirche aushalten. Manche wollten nur ungern nach Hause, als der schöne Tag zu Ende ging.
Bernd Winkler